Herzlich willkommen auf dem Weisshauserhof in Eppan
Unser Bauernhaus, umgeben von eigenen Obst- und
Weingärten, liegt in ruhiger sonniger Panoramalage
mit herrlichem Blick über das burgenreiche
Überetsch bis Meran.
Ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Ausflüge zu den Montiggler Badeseen und zum Kalterer See.
Wir sind ein kinderfreundliches Bauernhaus, wo sich Klein und Groß austoben, erholen, entspannen und abschalten können.
Stefan & Annelore
mit Julia, Franziska und Stefanie
& Oma Hanni
- Lage unseres Bauernhofes
- Urlaub auf dem Bauernhof und die Marke Roter Hahn
- Brauchtum und Traditionen
Entfernung ins Dorfzentrum St. Michael: ca. 2 km, zu Fuß 30 min
Entfernung zu Bozen: 9 km, Busverbindungen im 30-min-Takt
Nahestes Geschäft: ca. 900 m, an der Kreuzung (Verkehrsampeln)
Entfernung zu den Montiggler Badeseen: 2 km, mit dem See-Bus erreichbar
Entfernung zum Kalterer Badesee: 9 km
"Wir bringen Menschen ein Stück bäuerlicher Südtiroler Lebensart näher!"
Der "Rote Hahn" ermöglicht
eine erlebnisreiche Zeit in unbeschwerter, fröhlicher,
heimeliger und persönlicher Atmosphäre.
Im Vordergrund des Angebots stehen:
> hautnahes Erlebnis bäuerlicher Lebensweise,
> Genuss von Ruhe in natürlicher Umgebung,
> "Lebendigkeit" der Bauernhöfe
als authentische Produktionsstätte landwirtschaftlicher
Produkte,
> echte Gastfreundschaft.
Die Marke "Roter Hahn" bürgt
für hohe Qualität und Transparenz.
Dies wird durch Formulierung strenger Qualitätskriterien
sowie deren Kontrolle garantiert
Ziel:
Das erklärte Ziel ist es, mit der Marke
"Roter Hahn" langfristig drei Nebenerwerbsarten
für die Südtiroler Bauern zu etablieren:
Urlaub auf dem Bauernhof, bäuerliche Schankbetriebe
und Qualitätsprodukte von Bauern.
In der Südtiroler klein strukturierten
Landwirtschaft wird es für die Bauern immer
schwieriger, ausschließlich von der Tätigkeit
in der Landwirtschaft zu leben. Immer mehr Bauern
sind aufgrund sinkender Agrarpreise auf zusätzliche
Einkünfte aus nicht landwirtschaftlichen
Tätigkeiten angewiesen. Durch den Arbeitseinsatz
sowohl am Hof als auch außerhalb des Hofes
kommt es zu einer Doppelbelastung der Familie.
Es geht also darum, die heimischen Bauern durch
Schaffung eines zusätzlichen Einkommens
am Hof zu unterstützen und so eine nachhaltige
Entwicklung Südtirols bäuerlicher
Kultur zu gewährleisten.
Geschichte:
Im Jahr 1999 wurde vom Südtiroler Bauernbund die Marke "Roter Hahn" für die Urlaub auf dem Bauernhof-Betriebe in Südtirol ins Leben gerufen. Seit dem Jahre 2003 steht die Marke "Roter Hahn" außerdem für "Bäuerliche Schankbetriebe" und "Qualitätsprodukte vom Bauern" in Südtirol.
(Quelle: Südtiroler Bauernbund www.roterhahn.it)
Der blaue Schurz
"Ein Mann ohne Schurz ist nur halb angezogen", besagt ein Südtiroler Sprichwort.
Den Besuchern Südtirols fällt sofort
auf, dass die Bauern und Handwerker an Wochentagen
auch heute noch vielfach eine blaue Schürze
tragen. Die Schürze ist sehr praktisch,
findet mancherlei Verwendung, wird heute aber
von den jungen Bauern aus Arbeitssicherheitsgründen
nur umgebunden, wenn sie "mal schnell ins
Dorf gehen". Oft ist sie mit gestrickten
Blumen oder einem humorvollen Spruch verziert
wie etwa "Arbeit versaut den ganzen Tag",
"lustig und ledig", "im Wein
liegt die Wahrheit" oder "Bauer mit
Herz" ...
Ursprünglich war der Schurz weiß, zunächst aus Leinen, gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde Baumwolle verwendet. Der lange, weiße Schurz war Ausdruck des Standesbewusstseins. Meist trug ihn nur der Bauer selbst, höchstens noch der Bauernknecht oder der Fütterer. Zwischen 1900 und 1950 wurde das "weiße Vortuch", im Dialekt "Firtig oder Fürchta" genannt, allmählich vom blauen Schurz abgelöst. Der Schurz diente in erster Linie als Schutz- und Arbeitskleidung, die in jeder Alltagssituation getragen wurde. Daneben erfüllte er noch andere praktische Aufgaben; als Sack, als Säkorb, als Schweiß- oder Handtuch und nicht zuletzt diente das Schurzoberteil ("Pafer" oder "Brüstl") beim Gang zu den Ämtern und Behörden zum Verstauen von allerlei Papierkram. Oftmals diente der Schurz auch dazu, die Hose oben zu halten.
Erst viel später ist der Schurz mit gestickten Blumen oder einem humorvollen Spruch verziert worden. EIn aufgedrehter, blauer Schurz bedeutet "Feierabend": Nach getaner Arbeit wird die rechte Ecke vom Schurz zum Rücken gezogen und dort in die Schurzbänder eingedreht, während die linke Ecke vorne nach unten schaut. Diese Eigenheiten und auch die Art des Schurzbindens variieren in den einzelnen Tälern Südtirols.
Ob Nutzen oder einfach Gewohnheit: Der blaue Schurz passt in Südtirol wie das Amen nach dem Gebet!
Quelle: Tourismusvereine Eppan www.eppan.com und Kaltern www.kaltern.com, Author unbekannt, wir bitten um Hinweise.
Herz-Jesu-Feuer
Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert werden auf den Bergen Tirols Herz-Jesu-Feuer als Zeichen der Erneuerung des Herz-Jesu-Gelöbnisses von 1796 entzündet. Als französische Truppen unter Napoleon I. das Land Tirol bedrohten, traten die Tiroler Landstände 1796 in Bozen zusammen, um die Situation zu beraten. Der Stamser Abt Sebastian Stöckl regte dort an, das Land dem "Heiligsten Herzen Jesu" anzuvertrauen und so göttlichen Beistand zu erhalten. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen, die Landstände gelobten im Namen des Volkes, das Herz-Jesu-Fest jährlich feierlich zu begehen. Als Herz-Jesu-Tag wurde der 2. Freitag nach dem Fronleichnamsfest gewählt. Diesen Bund mit dem Herzen Jesu erneuerte Andreas Hofer mit seinen Schützen vor der Berg-Isel-Schlacht gegen die Franzosen und Bayern. Seitdem ist der Sonntag nach dem Herz-Jesu Freitag Tiroler Landesfeiertag, der mit Prozessionen und Bergfeuern hochgehalten wird. Diese Bergfeuer waren in Kriegszeiten Leuchtzeichen für einen abgesprochenen Kampfbeginn, die an weit sichtbaren Punkten und Gipfeln aufflammten. So werden heute noch in Südtirol am Herz-Jesu Sonntag im ganzen Land Herz-Jesu-Feuer entzündet. Sie gelten als "lodernder Beweis" der Unauflösbarkeit des Gelöbnisses der Tiroler Landstände aus dem Jahre 1796. Die Feuer ordnet man häufig in Form von Herzen, Kreuzen oder den Zeichen Christi "INRI" oder "IHS" an, aber auch in Schriftzügen, die meist auf die Tiroler Einheit hinweisen. Dabei werden keine Mühen und Kosten gescheut um auch auf den höchsten Gipfeln helle Feuer zu entflammen.
Quelle: www.eppan.com, Autor unbekannt, wir bitten um Hinweise.
Schützen und Volkstrachten
Am 20. Februar 1810 ließ Napoleon Andreas
Hofer in Mantua erschießen, weil er es
gewagt hatte, 1809 seine Truppen mit einem Volksaufstand
aus Tirol zu verjagen. Von dort an wird an diesen
Tag mit Umzügen, Messen und Zeremonien
bei seinen Denkmälern an den Tiroler Freiheitshelden
gedacht.
Die Schützen stellen in Südtirol eine
alte Tradition dar. Sie wurden 1511 aufgestellt,
um ihre Heimat zu verteidigen. Heute bestehen
in Südtirol noch mehr als 70 Schützenkompanien
mit ruhmreicher Geschichte.
Meist haben sie Spielhahnfedern auf dem Hut,
tragen eine rote Weste, eine braune lange Joppe,
Kniehosen, weiße Kniestrümpfe, Halbschuhe
mit einer Schnalle und marschieren in Reih und
Glied; voraus schreiten die Fahnenträger
und die Marketenderinnen.
Die Tracht weist im Allgemeinen eine große
Vielfalt auf, mehr als 100 verschiedene, wenn
auch recht ähnliche Aufmachungen sind zu
finden. Trotzdem gibt es klare Unterscheidungsmerkmale
zwischen Tälern und Ortschaften.
Während die meisten Trachten heute nur
noch bei Musikkapellen und festlichen Prozessionen
getragen werden, verdient die Sarner Tracht,
nämlich jene aus dem Sarntal, eine besondere
Beachtung, denn sie ist, fast als einzige, bei
allen Festen unerlässlich und oft auch
eine Werktagsgewandung geblieben.
Quelle: www.eppan.com, Autor unbekannt, wir bitten um Hinweise.